Borussia liefert großen Fight und scheidet dennoch aus

Nach einer starken Leistung und großem Kampf scheidet unsere Borussia etwas unglücklich aus dem Pokal-Wettbewerb aus. Lediglich mit einem sehenswerten Freistoßtor von Brasnic in der 51. Minute konnte der 1. FC Düren die Schwarz-Weißen überwinden. 
Es war eine insgesamt sehr ausgeglichene Partie, bei der die Gäste in der ersten Hälfte mehr Spielanteile hatten. Gegen die gut organisierte Borussen-Abwehr kamen die Mannschaft um Trainer Schommers lediglich zu drei Torszenen. Die gefährlichste davon resultierte aus der 7. Minute, als Stromberg eine Hereingabe von Brasnic nur knapp mit dem Kopf verpasste. In der 40. und 43. Minute entschärfte Monath zwei weitere scharfe Hereingaben von der linken Seite. Das wars dann aber auch schon mit der Dürener Torgefahr. Auf der anderen Seite kam Emara, nach einem herrlichen Steilpass von Koppitz, um Haaresbreite zu spät (14.). Nur drei Minuten später zwang N’Goua mit einem schönen Distanzschuss aus nahezu 25 Metern Keeper Theissen zu einer Glanzparade. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Borussen-Fans dann den Torschrei schon auf den Lippen. Nach einem sehenswerten Konter scheiterte Emara an einem erneut glänzend reagierenden Torwart. Insgesamt war die Borussia die torgefährlichere Mannschaft.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam der Favorit aggressiver aus der Kabine und drängte auf die Führung. In der 51. Minute fiel dann die 1:0-Führung durch den direkt verwandelten Freistoß von Brasnic. Keeper Monath war machtlos. Wer nun dachte, die Borussia würde einknicken, wurde eines Besseren belehrt. Der weitere Spielverlauf gestaltete sich zunächst offen und wurde von hart umkämpften Zweikämpfen geprägt. Ab der 70. Minute schnürte das Team von Trainer Kruth den Gegner teilweise am eigenen Strafraum fest – ohne allerdings wirklich zwingend zu werden. Lediglich die Distanzschüsse von Draganidis und Emara sorgten für Gefahr, die aber ihr Ziel verfehlten. Erst ab der 85. Minute konnte sich Düren wieder befreien. Vier Minuten vor dem regulären Spielende verhinderten zunächst Monath mit einer Blitztat und Tahir, der den Nachschuss auf der Linie rettete, die vorzeitige Entscheidung. So blieb es bis zum Ende spannend. Die letzte Möglichkeit zum Ausgleich hatte Kapitän Koppitz mit einem direkt geschossenen Freistoß ins kurze Eck, doch abermals war Theissen zur Stelle und so hatte das Ergebnis bis zum Abpfiff vom gut leitenden Schiedsrichter Bestand. 
Dennoch ist Trainer Kevin Kruth zufrieden: „Meine Mannschaft hat stark gekämpft und das Spiel lange offen gestaltet. Ich bin mit ihrer Leistung sehr zufrieden und kann den Jungs nichts vorwerfen. Es ist sehr schade, dass das Tor nach einem Freistoß fällt. Für mich war kein Klassenunterschied erkennbar, eher ein Regionalligist, der Angst hatte, in die Verlängerung zu gehen.“
Nach dem Match waren sich auch die Zuschauer weitgehend einig: Ein Klassenunterschied war in keiner Phase des Spiels zu erkennen, sodass unsere Jungs voller Selbstbewusstsein in das letzte Heimspiel des Jahres gegen Viktoria Arnoldsweiler gehen können. 

Aufstellung: Monath – Kongolo (80. Peters), Greven, Tahir, N’Goua – Sambou – Tchadjei, Emara, Koppitz, Ait Kassi (58. Draganidis) – Ljatifi (69. Pozder)
Tore: 0:1 Brasnic (51.)
Gelbe Karten: Ait Kassi (39.), Emara (90.+5), Tahir (90.+7), N’Goua (90.+8) / Omerbasic (49.), Theissen (76.), Brock (90.+9)
Schiedsrichter: Jan-Philipp Schöneseiffen (Bonn)