Noch einmal 90 Minuten

Noch 90 Minuten trennen die Borussen von der wohlverdienten Sommerpause. Am Sonntag auswärts beim FC Hürth (15.00 Uhr, Salus-Park, Sudetenstraße) möchten die Schwarz-Weißen die Saison gut beenden.

Es gibt Gründe dafür, dass das gelingt:
1) Die Borussia zeigte sich beim 3:0 gegen den FC Hennef (Foto) deutlich verbessert. Man merkte der Mannschaft an, dass sie nach den vorangegangenen Pleiten wieder ihr wahres Gesicht zeigen wollte. Vielleicht kann sie das gute Gefühl mit nach Hürth nehmen.

2) Mehrere sehr langgediente Borussen machen ihr letztes Spiel für Freialdenhoven – und die wollen sicher nicht mit einer Niederlage das Borussen-Trikot ausziehen.

3) Die Mega-Serie gegen Hürth. Seit zwölf Jahren hat die Borussia nicht mehr gegen Hürth verloren. Gegen keinen Mittelrheinliga-Verein konnte Freialdenhoven so eine beeindruckende Bilanz aufbauen. Wieviel Staub auf dem Spielbericht des letzten Hürther Sieges im April 2010 liegt, zeigen die Angaben, dass Borussen-Kapitän Norman Soemantri verletzt ausfiel und Andreas Elsig ein Tor von Gérard Sambou auflegte. Allerdings: Der letzte Freialdenhovener Sieg gegen Hürth liegt auch schon viereinhalb Jahre zurück. Die letzten sechs Aufeinandertreffen endeten alle Remis.

Hürth verlor in den letzten sechs Wochen nur einmal (0:4 gegen Hennef), liegt durch die gesammelten Punkte jetzt direkt hinter der Borussia auf Tabellenplatz sechs. Zuhause erreichte Hürth sogar ein 1:1 gegen Düren, als der Aufstieg des FCD noch nicht feststand. Demnach: Wollen die Borussen eine schöne Rückreise und nochmal das Gefühl des Sieges verspüren, müssen sie es sich verdienen. Packt noch einmal an, Jungs, nur noch 90 Minuten!