Derbyzeit in der Westkampfbahn

In den Duellen zwischen dem 1. FC Düren und Borussia Freialdenhoven ist immer einiges geboten. Auch wenn die Gastgeber ganz andere Ambitionen und erheblich größere wirtschaftliche Möglichkeiten haben, konnten unsere Borussen dem Favoriten schon oft Paroli bieten (ihn in vier von neun Fällen sogar schlagen) und sie werden auch am Sonntag um 14.30 Uhr in der Westkampfbahn alles daran setzen. Vor dem emotionalen Kreisderby absolvieren die Bambini-Teams beider Vereine ein Vorspiel im Stadion ab 12.45 Uhr. Alles Weitere zum Hauptact im Bericht von FuPa bzw. Jülicher Zeitung / Nachrichten:

Am Sonntag um 14.30 Uhr ist Derbyzeit in der Fußball-Mittelrheinliga, wenn auf der Westkampfbahn der 1. FC Düren auf Borussia Freialdenhoven trifft. Das Spiel Tabellenführer gegen Sechster verspricht auf dem Papier ein spannender Lokalkampf zu werden. Der FCD will nach der ersten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende diese mit einer erfolgreichen Partie wieder vergessen machen. „Der Stachel der Niederlage sitzt noch tief. Ich verliere nicht gerne“, störte Dürens Trainer Giuseppe Brunetto die Art und Weise des Spielverlustes in Frechen am meisten. Vor der Winterpause sind noch vier Partien zu absolvieren. Der Monat November wird den Spitzenreiter noch gehörig fordern. Dass dazu dann in diesem Monat schlechtere Witterungsverhältnisse kommen, lässt Brunetto definitiv nicht als Ausrede gelten: „Es zwingt uns ja keiner, Fußball zu spielen. Wir haben die glückliche Situation und das Privileg, beim 1. FC Düren zu spielen. Da lasse ich das nicht als Ausrede gelten.“ Dass es am Sonntag schwer werden wird, wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen, ist Brunetto bewusst. Aber natürlich will er die drei Punkte in Düren behalten: „Freialdenhoven hat sehr viel Qualität und eine gute Hinrunde gespielt. Kevin Kruth macht seine Sache dort wirklich gut.“

Dass man gegen Frechen verlieren kann, weiß Freialdenhovens Trainer Kevin Kruth aus eigener Erfahrung. Am ersten Spieltag musste die Borussia dort ran und verlor mit 1:3. Vollsten Respekt hat er vor dem kommenden Gegner, wird sich aber nicht mit seinem Team hinten reinstellen und die Niederlage schon vorher akzeptieren: „Die Liga ist eng. Das zeigt sich Woche für Woche an den Ergebnissen. Das Spiel am Sonntag geht bei 0:0 los und wir werden in diesem einen Spiel alles heraushauen. Wir wissen, dass Düren viel Qualität hat und es einen super Tag von uns braucht.“ Und super Leistungen hat seine Mannschaft in dieser Spielzeit schon mehrfach gezeigt. Zwischenzeitlich gab es eine Siegesserie von sieben Spielen. Nach zwei Niederlagen gegen unangenehme Gegner aus Pesch und Alfter gewann man am vergangenen Wochenende gegen Deutz. „Wir hatten eine super Serie zwischendurch, mussten danach dem hohen Aufwand aus Pokal und Meisterschaft ein wenig Tribut zollen. Die Niederlagen waren 50:50-Spiele, wo Kleinigkeiten gegen uns gelaufen sind. Jetzt hatten wir aber wieder eine positive Woche und nehmen diese gute Stimmung mit nach Düren“, so Kruth.

Beide Teams sind ambitioniert und es verspricht, ein gutes und spannendes Spiel zu werden. Aufgrund einer Rotsperre müssen beide Trainer jeweils auf einen Akteur verzichten. Auf Dürener Seite fehlt Abwehrmann Joran Sobiech. Bei Freialdenhoven fehlt vorn der schnelle Yannick Kuhnke.