Topspiel gegen Alfter – vor ausverkauftem Haus

Allen Mutmaßungen zum Trotz: Noch läuft der Spielbetrieb und der hält am heutigen Mittwochabend ein nächstes Topspiel in Freialdenhoven bereit (19.30 Uhr, Ederener Straße). Der Tabellenzweite Borussia empfängt den -vierten VfL Alfter, der als eine von nur drei Mannschaften in der Mittelrheinliga noch ungeschlagen ist. Für die Partie haben sich bereits diverse Zuschauer vormerken lassen. Somit ist das Spiel bei dem weiter geltenden Limit von 100 Personen auf der Sportanlage (davon 60 Zuschauer) bereits ausverkauft. Unser Stadionheft „Borussen Echo“ liegt an den Eingängen und der Cafeteria bereit. Es herrscht dauerhaft Maskenpflicht auf der gesamten Anlage. Ein Abstand von eineinhalb Metern zu Menschen aus anderen Haushalten ist einzuhalten. Wir halten alle Daheimbleibenden wieder mit einem Liveticker auf dem Laufenden: [Link hier]. Trotz laufender Spieluhr muss der Ticker durch Schließen und Wiederöffnen aktualisiert werden.

Zum Sportlichen: Der VfL Alfter ist nach einem Jahr in der Landesliga zurück in der höchsten Amateurklasse und startete als Aufsteiger erfolgreich in die Saison. Borussen-Coach Kevin Kruth schätzt die Truppe des im Sommer verpflichteten Trainers Bogdan Komorowski als „Einheit mit versierten Individualisten“ ein. Im Vordergrund stehen dabei meist der dienstälteste VfL-Akteur, der inzwischen 36-jährige Mittelfeldtechniker Mehmet Dogan, sowie Timo Balte. Der 1,96 Meter-Turm im Angriff der Gäste katapultierte sich aus der Bezirksliga auf direktem Weg hin zum aktuell besten Torjäger der Liga (acht Tore bei sieben Einsätzen). Am Sonntag gegen Frechen ging der „Helikopter“ genannte Scorer leer aus. Alfter wirkte platt vom 120-Minuten-Pokalfight gegen den SC Rheinbach vier Tage zuvor (4:3 nach Verlängerung), weswegen die Vorgebirgler eine 3:1-Führung gegen die Zwanziger noch abgaben (3:3).

Freialdenhoven wies parallel Vichttal in einem hart umkämpften Match in die Schranken. Vorne trafen Mark Szymczewski und Pascal Schneider, hinten blieb Keeper Alexander Monath (Foto) schadlos. „Wir mussten uns durchbeißen. Wichtig waren nur die drei Punkte“, meinte Verteidiger Danny Fäuster. Ein Kollektiv-Lob gab’s vom Trainer. Kruth bezeichnete sein Team als „absolute Herrenmannschaft“. Die Erklärung: „Damit meine ich, selbst körperbetont aufzutreten und im Kollektiv leidenschaftlich gegen den Ball zu arbeiten. Nur so geht’s!“ Auch die Eingewechselten überzeugten. „Wir brauchen alle Jungs. Gegen Alfter können es wieder andere sein“, schließt Kruth einzelne Veränderungen der Anfangsformation nicht aus. Die Motivation ist klar: Den gerade errungenen zweiten Platz verteidigen. Falls möglich Alfter, das nur einen Punkt weniger hat, die erste Niederlage spüren lassen.

Foto: Zylajew / FuPa