0:3 – Düren steht im Endspiel

Die Borussia unterlag am Mittwochabend mit 0:3 beim 1. FC Düren, der somit ins Endspiel des Kreispokals einzieht. Der Ex-Freialdenhovener Philipp Simon (6.), Mario Weber (36.) sowie ein Eigentor (72.) sorgten für das Resultat, mit dem der Mittelrheinpokal wohl ohne die Borussen stattfindet.

Die erste Torchance besaßen die in rot gekleideten Jungs von Kevin Kruth. Christos Draganidis hätte nach wenigen Minuten die Führung besorgen können. Stattdessen klingelte es früh im eigenen Gehäuse. Gjorgji Antoskis Steckpass erreichte im Strafraum Simon, der das Leder mit einem Linksschuss an Keeper Stefan Kemmerling vorbei bugsierte (6.). Dieser Beginn raubte den Freialdenhovenern ein Stück weit den Mut. Düren nutzte seine Qualitäten, um die Partie ziemlich einseitig zu gestalten. Die schnellen Offensivkräfte der Hausherren kamen wiederholt zu Abschlüssen.

Möglicherweise hätte das Duell noch einen anderen Verlauf genommen, wenn Baris Sarikaya nach einer halben Stunde Gelb-Rot gesehen hätte. Der Schiedsrichter beließ es trotz wiederholten Fouls bei einer Ermahnung. FCD-Coach Giuseppe Brunetto deutete die Anzeichen und wechselte ihn prompt aus. Kurz darauf fiel das 2:0 durch einen seitlichen Freistoß auf Höhe des 16-Meter-Raumes. Die auf den ersten Pfosten gezogene, stramme Hereingabe nickte Weber zum Pausenstand ein.

Aufgrund der Entwicklung der zweiten 45 Minuten durfte dieser Treffer als Vorentscheidung betrachtet werden. In der 72. Minute lenkte Leon Ruhrig dann eine sich plötzlich absenkende Flanke unglücklich ins eigene Netz. Erst gegen Ende konnte Freialdenhoven nochmal ernsthafte, eigene Torgefahr entwickeln. Der eingewechselte Marco Weingart sowie Pascal Schneider verpassten die Ergebniskosmetik.

„Um sich gegen in dieser Form befindliche Dürener durchzusetzen, muss alles passen. Da müsste man selbst an die Leistungsgrenze kommen und darüber hinaus gehen. Düren hatte heute einen sehr guten Tag und gewann absolut verdient“, erkannte Trainer Kevin Kruth an.

Aufstellung: Kemmerling – Ruhrig (78. Roex), Fäuster, Kreutzer, Sambou (55. N’Goua) – Drevina, Tahir (75. Weingart), Koppitz – Szymczewski, Draganidis, Schneider
Tore: 1:0 Simon (6.), 2:0 Weber (36.), 3:0 Ruhrig (72., Eigentor)

Foto: Manfred Heyne