2:0 – Schmucklos ins Halbfinale

Wie schon eine Runde zuvor gegen Germania Burgwart erledigte die Borussia eine Pflichtaufgabe im Kreispokal gegen einen Kreisligisten zwar ungefährdet, aber reichlich schmucklos. Das 2:0 beim Ortsnachbarn SC Ederen bedeutete den Vorstoß ins Halbfinale, in dem der Mittelrheinpokal-Sieger 1. FC Düren in der nächsten Woche auf die Freialdenhovener wartet.

Ederen versuchte am Mittwochabend alles, um es den Borussen auf dem holprigen Geläuf so schwer wie möglich zu machen. Man konnte sich gut ausmalen, wie der SC mit dem Sieg über den Bezirksligisten TuS Langerwehe schon eine Pokalsensation bewältigte. Bengalische Feuer zum Einlauf der Mannschaften, permanente Anfeuerungsrufe für eine bis in die Haarspitzen motivierte Elf, die hochdiszipliniert ein Defensivnetz spannte, in dem sich die Borussen immer wieder verhederte.

Natürlich kann das Spiel auch einfacher von der Hand gehen, wenn früh Großchancen genutzt werden. Niklas Koppitz köpfte freistehend eine Flanke von Yannick Kuhnke drüber (11.), Kuhnke selbst scheiterte nach einer Ecke am im kurzen Eck postierten Keeper (27.). Auch Pascal Schneider (29.) hatte eine auf dem Schlappen. Dazu konnten die Schwarz-Weißen aus diversen Eckbällen kein Kapital schlagen.

In der zweiten Hälfte ging es erstmal so weiter. Kuhnke zielte nach einem Solo aus 25 Metern für die anrennenden Schwarz-Weißen daneben (54.). Kurz darauf die ersehnte Führung: Koppitz steckte zwischen mehreren Verteidigern durch auf den erst drei Minuten zuvor eingewechselten Christos Draganidis, der aus zehn Metern einnetzte (59.). Gegen Ende legte Wolfgang Nock für die weiter kontrollierenden Freialdenhovener das sehenswerte 2:0 nach. Aus 35 Metern landete sein Strahl oben links im Winkel (83.).

Aufstellung: Kemmerling – Ruhrig, Roex (77. Fäuster), Kreutzer, N’Goua – Szymczewski (63. Sambou), Nock, Koppitz – Kuhnke, Weingart, Schneider (56. Draganidis)
Tore: 0:1 Draganidis (59.), 0:2 Nock (83.)