Hallencup: In der Gruppe ausgeschieden

Dreimal hintereinander gewannen die Freialdenhovener die Dürener Vorrunde des Sparkassen-Hallencups. In diesem Jahr verpassten sie die Qualifikation für die Endrunde in Aachen, die stattdessen dem 1. FC Düren glückte.

Ausschlaggebend sollte bereits das erste, bisweilen hitzige, Spiel gegen den Türkischen SV Düren sein. Hier verpasste der Bezirksliga-Aufsteiger den Borussen eine kalte Dusche (0:2 nach zwei Minuten), wobei Pascal Schneider und Wolfgang Nock bis zur Halbzeit der 2 x 10 Minuten ausglichen. Anschließend überrumpelte der vereinzelt über die Maßen motivierte TSV die Schwarz-Weißen erneut mit schnellen Gegenzügen und zog auf 2:4 davon. Dass Schneider während einer Überzahlphase verkürzte, änderte nichts mehr an der nicht eingeplanten Niederlage.

Gegen Viktoria Arnoldsweiler standen die Freialdenhovener in der Festhalle Birkesdorf also unter Zugzwang. Sie bemühten sich und gingen dreimal, zum 1:0 (Schneider), 2:1 (Oskar Tkacz) und 5:4 (Niklas Koppitz), in Front. Doch auch das brachte an diesem Freitagabend nicht die nötige Sicherheit. Vor allem der viermalige Arnoldsweiler Torschütze Jalil Tahir mischte die Hintermannschaft der Borussia immer wieder auf. Letztlich sprang durch den späten Ausgleich von Alain N’Goua per Neunmeter ein 6:6-Unentschieden heraus. Das reichte lediglich zu Platz drei in der Gruppe.

„Natürlich wären wir gerne weitergekommen. Aber wir nehmen das jetzt einfach mal so hin. Es gibt Wichtigeres im Leben“, war Trainer Wilfried Hannes in Gedanken bei seinem früheren Mönchengladbacher Mannschaftskollegen und langjährigen Freund Hans-Jörg Criens, der am zweiten Weihnachtstag im Alter von nur 59 Jahren unerwartet verstarb.

Statistik zur Vorrunde des „Sparkassen-Hallencup“ in Düren-Birkesdorf:
Kader: Akar, Werres – Koppitz, N’Goua, Nock, Schneider, Szymczewski, Tkacz, Weingart

Gruppenspiel gegen Türkischer SV Düren 3:4 (2:2)
Tore: Schneider (2), Nock

Gruppenspiel gegen Viktoria Arnoldsweiler 6:6 (3:3)
Tore: Tkacz (2), Schneider, Weingart, Koppitz, N‘Goua