Mittelrheinliga: Zahlen zur Hinrunde

5 Siege, 5 Remis, 5 Niederlagen, 10 Punkte zuhause, 10 auswärts. Letztendlich verbrachte die Borussia die erste Saisonhälfte im Mittelmaß. Passenderweise überwintert sie als Tabellenachter. Diese Platzierung nimmt Freialdenhoven ebenso in weiteren Statistikvergleichen mit den anderen Teams ein. Wir haben einige Zahlen zur Mittelrheinliga-Hinrunde zusammengetragen.

1
Punkt Vorsprung besitzt Wegberg-Beeck auf Düren. 12 der 15 Partien gewannen die Beecker, davon zwischenzeitlich 9 am Stück. 11 Erfolge holte Verfolger Düren, der eben gegen Beeck beim 1:4 seine einzige Niederlage hinnahm. Beeck und der Tabellendritte Hennef verloren 2 Mal. 10 Pleiten musste hingegen Fortuna Köln II verkraften.

2
Vereine schlossen die Hinserie ohne Auswärtsniederlage ab: Düren und Hennef. Trotzdem war Beeck das beste Team auf fremden Plätzen (18 Punkte). Die Borussia rangiert auf Platz 10 der Auswärtstabelle (10). Gern gesehene Gäste waren Köln II (4) und Eilendorf (2).

4,66
Tore im Schnitt fielen bei den Begegnungen mit Arnoldsweiler. Das lag deutlich über dem Ligaschnitt von 3,2 Toren pro Spiel. Arnoldsweiler war mit dem 6:3 in Friesdorf auch am torreichsten Spiel der Hinrunde beteiligt und stellt als Tabellenelfter den drittbesten Angriff (32 Tore) hinter Düren (38) und Pesch (39). Ein 5:0 der Pescher gegen Eilendorf am 8. Spieltag markierte den ligaweit höchsten Sieg. Eilendorf brachte es selbst nur auf 13 Treffer, Vichttal auf 16. Freialdenhoven trat im Angriff mit 19 erzielten Toren ebenfalls verhaltener auf.

5
-stellig ist der Geldbetrag, der Wesseling-Urfeld aktuell fehlen soll. Zwei Sponsoren hätten ihre Zusagen nicht eingehalten. Die Industriestädter brauchen nun dringend neue Förderer, um die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs nicht zu gefährden.

9
Gegentore nur schlugen im Beecker Gehäuse ein. Damit stellt der Herbstmeister die beste Defensive vor Düren (13 Gegentore), Hennef (15) und Siegburg (19). Vichttals 20 Gegentore bedeuten ebenfalls keinen schlechten Wert. Dennoch bekleiden die Stolberger einen Abstiegsplatz. Die Borussia ist in dieser Statistik Achter (23). Die meisten Gegentreffer kassierte Arnoldsweiler (38). Auch bei Eilendorf sowie Friesdorf (je 33) und Breinig (32) musste der Keeper im Schnitt mehr als zweimal pro Spiel hinter sich greifen.

19
Heimpunkte verbuchten Düren und Beeck jeweils. Auch Pesch und Frechen (je 16 Punkte) waren zuhause stark. Die Borussia ist auch hier Achter (10). Erst einmal auf eigenem Platz haben Arnoldsweiler und Vichttal (je 4) gewonnen. Vichttal erzielte am heimischen Dörenberg in den sieben Partien gar erst vier Tore – alle beim 4:0 über Freialdenhoven.

194
Zuschauer im Schnitt besuchten die Mittelrheinliga-Paarungen. Noch eine Rangliste, in der die Borussia Achter ist (175 Zuschauer). Die meisten Fans schauten in Düren (336) und Eilendorf (333) vorbei. Die Kassierer in Hürth (120) und Friesdorf (101) hatten am wenigsten Freude. Insgesamt kamen mit 23.040 Besuchern knapp 3.180 Zuschauer mehr in die Stadien, als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr, wobei da nach dem Rückzug des TSC Euskirchen nur die Zahlen von 15 Teams addiert werden konnten. Den Zuschauerrekord stellte überraschenderweise nicht der FVM-Saisoneröffnungskick zwischen Breinig und Eilendorf (813) auf, sondern das reguläre Match zwischen Vichttal und Breinig. Das Stolberger Stadtderby wollten 825 Zuschauer erleben.

537
Gelbe Karten zeigten die Schiedsrichter. Die wenigsten erhielten die in den Abstiegskampf involvierten Breiniger (21 Gelbe). Allerdings wurden gegen SV-Spieler vier Platzverweise ausgesprochen. Auch von Siegburg flogen im Laufe der Hinrunde vier Akteure vom Platz. Insgesamt gab es 15 Gelb-Rote und 19 Rote Karten. Ohne Platzverweis blieben nur Düren und Beeck. Damit ist das Spitzenduo auch in dieser Statistik top.

Foto: Lothar Offermanns