Überdachte Plätze beim letzten Heimspiel

Die Hinrunde biegt auf die Zielgerade ein. Am Sonntag steht das letzte Heimspiel des Kalenderjahres 2019 auf dem Plan. Auf dem Kunstrasen an der Ederener Straße gastiert ab 14.30 Uhr der SV Eilendorf.

Nach ihrem spielfreien Wochenende haben die Borussen fokussiert trainiert. „Wir müssen konzentriert auftreten, denn Eilendorf ist für Überraschungen gut und keinesfalls zu unterschätzen“, wird Co-Trainer Kevin Kruth in der zur Partie erscheinenden Stadionzeitung zitiert. Chef-Coach Wilfried Hannes lässt sich ebenso nicht davon blenden, dass der Aufsteiger als Tabellenletzter mit neun Punkten anreist. „Ich finde eher: Viel schwerer geht es kaum, denn wir können eigentlich nur schlecht aussehen. Deswegen ist kein Raum für Überheblichkeit“, macht er seinem Team deutlich, das wieder über eine umfangreiche Mannstärke verfügt. Zwar fehlen Stefan Kemmerling, Leo Engels und Vincenz Borgelt weiterhin und beim mittrainierenden Christian Kreutzer wird in den ausstehenden zwei Spielen wohl kaum etwas riskiert, doch alle anderen sind an Bord – auch Mark Szymczewski und Marcus Weber, die noch Rückstände haben. Gemeinsam wollen die Schwarz-Weißen den defensiv massiert erwarteten Gegner überwinden und so zwei Serien fortsetzen. Zum einen ist Freialdenhoven seit fünf Runden ungeschlagen und dazu gewann es gegen Eilendorf seit der Jahrtausendwende alle vier Pflichtspiele.

Die Aachener ahnten nach dem unerwarteten Aufstieg, als sie mit einem triumphalen Schlussspurt den SV Rott abfingen, von Beginn an, dass sich der Klassenerhalt schwierig gestalten würde für ihre junge Mannschaft, in der ein guter Teil aus dem eigenen Talentschuppen stammt. Umso komplizierter macht es die seit längerem horrende Verletztensituation. Sie bedeutet selbst für den seit 2001 an der Halfenstraße in der Verantwortung stehenden Trainer Achim Rodtheut eine neue Erfahrung. Der 48-Jährige bleibt trotz dieser Lage und zuletzt vier Niederlagen am Stück (jüngst 2:3 gegen Arnoldsweiler) in seinen Aussagen stets aufgeräumt, betont die tadellose Einstellung seiner Schützlinge: „Die Jungs wollen immer ihr Bestes geben. Wenn sie alles abliefern, haben wir unser Hauptziel erreicht.“

Bemerkenswert ist die Unterstützung der Fans. Zum SV kommen die meisten Zuschauer der Liga und leisten somit einen Anteil zum sympathischen Image des Klubs. Nach Freialdenhoven werden wahrscheinlich wieder Dutzende die überschaubaren 25 Kilometer auf sich nehmen. Am Kunstrasen finden sie und die heimischen Anhänger jetzt einige überdachte Plätze. In dieser Woche wurde der neue Carport weitestgehend fertiggestellt. Neben einem Unterstand, den er bietet, entfällt mit ihm der Aufbau eines Zelts bei Veranstaltungen. Für gute Verpflegung ist zudem wie immer gesorgt. Also Borussen-Freunde, macht euch auf und unterstützt unser Team nochmal, bevor Punktspiele zuhause drei Monate lang ausbleiben!

Medien:
Borussen Echo: Das Vereins- und Stadionmagazin zum Spiel ist kostenlos an den Eingangskassen und der Cafeteria erhältlich. Inhalt u.a.: Datenvergleich zwischen der Borussia und dem SV Eilendorf, Eckdaten der Rückrundenvorbereitung, Portrait von Marcus Weber und vieles mehr.
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