Alles Gute und vielen Dank!

Nach dem letzten Spiel kamen die Borussen zum traditionellen Saisonabschluss im Biergarten des Vereinslokals Pinell zusammen. Dort wurden auch fünf Spieler verabschiedet. Geschäftsführer Achim Gehlen dankte den Abgängen sehr für ihren Einsatz, überreichte ein Präsent als Andenken und wünschte ihnen alles Gute für ihren weiteren Weg im Fußball, beruflich und privat. Für einen geht die sportliche Zukunft sogar in anderer Funktion bei der Borussia weiter.

Jan-Niklas Schregel (bei Borussia gewesen seit 2013 / auf dem Foto links im Hintergrund):
Für den Aldenhovener war die Borussia die erste Station im Erwachsenenfußball. Mehrere Jahre zählte der 25-Jährige nur zeitweise zum Kader, da er in den USA sein Business Management-Studium abschloss. Der groß gewachsene Mittelfeldmann strebt einen Wechsel innerhalb der Mittelrheinliga an. Viel Erfolg, Niklas!

Das sagt Niklas: „Als ich aus der Jugend von Germania Dürwiß nach hier kam, war ich 19 Jahre jung und bekam regelmäßige Spielzeit. Dann gings für mich aufgrund des Studiums nach Montana. In den Semesterpausen durfte ich immer wieder im Training mitmachen, wofür ich dankbar bin. Leider hatte ich in diesem Jahr Verletzungspech und fand nicht mehr richtig in den Rhythmus. Ich hoffe bei meinem neuen Verein auf mehr Spielpraxis.“

Okan Dikenli (seit 2014):
Der hier in Freialdenhoven lebende Verteidiger erlangte durch seine einsatzfreudige Spielweise schnell Beliebtheit beim Publikum. Leider kam ihm wiederholt böses Verletzungspech in die Quere. In dieser Saison stoppte ihn ein Kreuzband- und Meniskusriss, sodass an Fußball spielen derzeit nicht zu denken ist. Wir drücken die Daumen, Okan!

Das sagt Okan: „Abgesehen von den Verletzungen war es eine richtig schöne Zeit, die ich sehr genossen habe. Wenn ich könnte, würde ich noch gerne lange für die Borussia spielen. Ich bin ja auch hier in den Ort gezogen, wohne hier sehr gerne. Herzlich bedanken möchte ich mich beim Trainer und bei den Fans, die mir immer Zuspruch gegeben haben; ebenfalls ganz besonders bei Herrn Imdahl, der mir beruflich und sportlich sehr geholfen hat.“

Moritz Kraus (seit 2016 / das Foto zeigt seine Mittelrheinliga-Torpremiere gegen Wesseling):
In seinen drei Jahren rückte er von einer Offensivrolle über die „Sechser“-Position nach rechts hinten. Wie er zuletzt im „Borussen Echo“ selbst betonte, fühlte er sich in der Borussen-Familie stets wohl. Aus beruflichen Gründen muss der 28-Jährige kürzertreten. Den Spielerpass übernimmt sein Heimatverein 1. FC Krauthausen. Alles Gute, Moritz!

Das sagt Moritz: „Für die schöne Zeit kann ich mich nur herzlich bedanken – bei der Mannschaft und speziell auch beim Team hinter dem Team. Ich wünsche allen alles Gute! Man wird mich bestimmt nochmal bei einem Bierchen an der Ederener Straße antreffen.“

Hussain Alawie (seit 2018):
Als Tormaschine des Bezirksligisten Sportfreunde Düren gekommen, bewies der im Libanon geborene Familienvater sich und anderen, dass er auch im Amateur-Oberhaus bestehen kann. Selbst bei kürzerer Spielzeit sorgte er oft für Gefahr vor dem gegnerischen Kasten. Daher wird sein neuer Klub Germania Lich-Steinstraß Freude an ihm haben. Mach’s gut, Hussain!

Das sagt Hussain: „Dieses Jahr war ein schönes Erlebnis für mich. Sportlich wirkte es fast einfacher, als zuvor in der Bezirksliga. Das lag an den sehr guten Mitspielern und daran, dass ich ohnehin mit wenigen Ballkontakten spiele. Wenn man sich durch das regelmäßige Training so oft sieht, entwickelt man ein Familiengefühl. Deswegen ist so ein Abschied immer traurig, aber im Endeffekt ist der Fußball ein Hobby. Der Wechsel ist für mich einer in meine sportliche Heimat. In Steinstraß spielte ich schon in der Jugend.“

Kevin Kruth (seit 2016):
Weil schmerzfreies Kicken für den 33-Jährigen zur Seltenheit geworden ist, beendete das einstige Fan-Idol von Fortuna Köln seine aktive Karriere am Sonntag gegen Bergisch Gladbach (Foto von seiner Auswechslung, bei der alle Zuschauer und auch der Gegner applaudierten). Der Goalgetter, der in 91 Pflichtspielen für die Borussia 45 Mal traf, genießt nicht nur aufgrund seiner Erfahrung ein hohes Ansehen im Team. Deshalb freuen wir uns, dass er uns als neuer Co-Trainer erhalten bleibt. Weiter geht‘s, Kevin!

Zum Karriereende von Kevin Kruth veröffentlichen wir bald noch einen ausführlicheren Artikel.

Fotos: Tim Schmitz / Lothar Offermanns / FuPa
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