Letztes Spiel: Der Meister kommt!

Zum Saisonende am Sonntag (Anstoß 15.00 Uhr) stellt sich der Meister SV Bergisch Gladbach in Freialdenhoven vor. Die Bergischen gewinnen seit Mitte November jedes Mittelrheinliga-Match mit der Ausnahme von gerade mal zwei Unentschieden in Düren und Friesdorf. Ihr Meisterstück machten sie vor zwei Wochen im direkten Duell beim zuhause bis dato verlustpunktfreien Rivalen Wegberg-Beeck. Der SV siegte durch den entscheidenden Treffer von Liga-Torschützenkönig Metin Kizil (insgesamt 26 Tore) mit 2:1. Rechnerische Klarheit bekam der Meistertitel am letzten Wochenende, als Bergisch Gladbachs erst 27-jähriger Trainer Helge Hohl, der bald jüngster Regionalliga-Coach sein wird, Augenzeuge war, wie Beeck in Düren nur ein 1:1 erreichte. „Wer zur Winterpause acht Punkte Rückstand zur Tabellenspitze hat, und das so spielstark aufholt, steigt verdient auf“, schickt Wilfried Hannes Komplimente an den letzten Gegner dieser Spielzeit.

Der Borussen-Trainer hätte sich allerdings keineswegs dagegen gewehrt, wenn es für Bergisch Gladbach in der Partie noch um alles gegangen wäre. „Gerne wären wir Schauplatz eines spannenden Aufstiegsfinales gewesen.“ Nach den vielen Zuschauern gegen Düren zum Saisonbeginn und gegen Aachen in der Mitte hätte ein erneut wuchtiges Besucheraufkommen zum Ende dem Fußballjahr einen exzellenten Rahmen verpasst. Aber auch ohne die große Brisanz hoffen Hannes und seine Spieler darauf, dass die Borussen-Freunde zu einem schönen Abschluss nochmal zahlreicher als zuletzt den Weg an die Ederener Straße finden. Vor allem deshalb, weil statt der Bergischen nun die Schwarz-Weißen mehr gefordert sind. Sie möchten ihren vierten Tabellenrang verteidigen und die zwei Punkte schlechteren Hürther auf Distanz halten, die es daheim mit dem Dritten Hennef zu tun bekommen. Es wäre Freialdenhovens beste Platzierung seit sechs Jahren!

„Wir wollen dem Meister ein würdiger Gegner sein“, würde Hannes gerne an die Performance aus dem Hinspiel anknüpfen; aus seiner Sicht die – unabhängig von der 1:2-Niederlage – „beste Saisonleistung“. Die Form stimmt zuversichtlich in den Wochen der Personalrotationen, durch die Hannes den Akteuren mit bislang etwas weniger Einsatzpraxis (wie Patrick Rubaszewski, das Foto oben zeigt ihn beim Eckstoß) die Möglichkeit einräumt, Empfehlungsschreiben aufzusetzen. „Mit zehn Punkten aus den letzten fünf Begegnungen reparierten wir einiges nach unserem unbefriedigenden Rückrundenbeginn“, schreibt der Fußballlehrer mit Recht im nochmal besonders inhaltsstarken Stadionheft „Borussen Echo“ [siehe hier]. Das 4:0 in Merten neulich bedeutete gar den höchsten Auswärtssieg seit 15 Monaten. Vielleicht trug das von Vereins-Urgestein Willi Lersch fürs Team spendierte Frühstück am Pfingstmontag zu einem vollen Energiehaushalt bei. Am Sonntag gibt es davon zwar keine Wiederholung, dafür aber ein Essen nach dem Spiel. Als Tabellenvierter und nach einer guten Leistung gegen den künftigen Regionalligisten ließe sich der Ausklang noch besser genießen.

Medien:
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Hinspiel:
1:2-Niederlage