Letzter Lokalkampf dieser Saison

Zum letzten Mal in dieser Saison fährt eine Auswärtsmannschaft wegen der kurzen Entfernung mit Autos statt einem Reisebus in Freialdenhoven an. Anders als gegen Viktoria Arnoldsweiler (1:3) und den FC Wegberg-Beeck (0:2) soll zum Abschluss der Derbywochen aus dem Duell mit dem SV Breinig am Sonntag (15.00 Uhr, Ederener Straße) Zählbares herausspringen.

Die einsatzfreudige Leistung der Borussen beim Ligaprimus in Beeck hielt zwar als gelungene Antwort auf die Schlappe gegen Arnoldsweiler her, drückte sich aber nicht auf der Anzeigetafel aus. „Wir wollten die Ersten und womöglich Einzigen sein, die aus Beeck Punkte mitnehmen. Dass es am Ende nur wegen eines Elfmeters und eines abgefälschten Freistoßes nicht geklappt hat, ist schon bitter“, blickt Trainer Wilfried Hannes enttäuscht auf den „Clásico“ zurück. Immerhin konnte sich die direkte Konkurrenz der auf Tabellenplatz fünf stehenden Freialdenhovener während der vergangenen Wochen nicht im Tableau absetzen. Das Verfolgerfeld der Aufstiegsbewerber Beeck und Bergisch Gladbach mit Hennef, Hürth, der Borussia und Frechen ist weiter eng gestrickt. Jüngst setzte sich die Mannschaft um Kapitän Christian Kreutzer zusammen und nahm sich selbst das Erreichen des dritten Rangs zum Ziel. Jener Platz auf dem Podium ist nach wie vor aus eigener Kraft erreichbar. Damit das so bleibt, müssen die im Training engagierten Schwarz-Weißen (Foto) in den jetzt bevorstehenden zwei Heimspielen (am 19. Mai kommt Deutz) etwas fürs Punktekonto tun.

Breinig markiert für die Ambitionen einen optimalen Gradmesser. Der Gast am [Muttertag] stellt das zweitbeste Rückrundenteam hinter Bergisch Gladbach. In der laufenden Spielzeit machten die Stolberger eine bemerkenswerte Wandlung durch. Im Kontrast zur verkorksten Hinrunde überzeugen und punkten sie nun seit Wochen (mit Ausnahme des 0:2 in Arnoldsweiler vor einem Monat). Ihre spielerischen Auftritte werfen Fragen auf, warum die im Winter unverändert gebliebene Mannschaft sich im ersten Halbjahr so schwer tat. Die letzten Statements waren ein 2:2 gegen Beeck und ein 3:1-Erfolg über Deutz. Christos Draganidis – mit zwölf Treffern drittbester Goalgetter der Liga – gehörte stets zu den Torschützen. Der aktuelle siebte Tabellenrang bedeutet, abgesehen von den ersten Spieltagen, die beste Saison-Platzierung der Elf von der Schützheide. Trainer Michael Burlet schaut trotzdem weiter auf die neun Punkte entfernte Abstiegszone. Er will sich im zweiten Jahr nach dem erneuten Mittelrheinliga-Aufstieg unbedingt mit dem Klassenerhalt in Richtung Beeck verabschieden. Andererseits könnte der SV (29 Punkte) auch der Borussia noch auf den Pelz rücken (33).

„Breinig hat gute Leute und funktioniert als Mannschaft. In den Abstiegskampf gehörten sie gar nicht hinein“, weiß Borussen-Coach Hannes. Ihm fehlen die verletzten Claas Heinze und Pascal Schneider. Alexandru Daescu sitzt eine Sperre aufgrund seiner fünften Gelben Karte ab. Alle anderen werden versuchen, an die letzten Partien gegen Breinig anzuknüpfen. In fünf Auseinandersetzungen gab es noch nie eine Freialdenhovener Niederlage (drei Siege, zwei Remis).

Medien:
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Hinspiel:
2:1-Sieg