Wind erschwerte den Spielfluss

Starker Wind auf dem Freialdenhovener Kunstrasen ließ im mit 1:1 beendeten Test gegen den Landesligisten SC Borussia Lindenthal-Hohenlind spielerisch wenig zu. Deutlich wurde dies bereits in der Anfangsphase, in der die Borussen über die Außenpositionen gefährliche Räume anspielten, es aber für die Flügelflitzer schwierig war, den Abnehmer im Zentrum gezielt bedienen zu können. Bezeichnenderweise hielten die Schwarz-Weißen bei ihrem Führungstreffer nach einer guten halben Stunde den Ball buchstäblich flach: Moritz Kraus schickte Yannick Kuhnke die rechte Außenbahn hinab und dessen hart vors Gästetor gespielten Pass beförderte Kevin Kruth über die Linie (31.). Weitere Chancen ergaben sich durch Standards. Freialdenhoven hatte das Geschehen und die Kölner soweit im Griff.

Testspieltypisch vollzogen beide Trainer ab dem Beginn des ausgeglichenen zweiten Durchgangs viele Personalrochaden. Die Vorbereitung dient schließlich dazu, Dinge auszuprobieren und alle Akteure in Wettkampfform zu bringen. Die beiden direkt am Tor Beteiligten, Kruth und Kuhnke, blieben neben Schlussmann Tobias Werres sowie dem Innenverteidiger-Duo Alexandru Daescu und Marcus Weber die einzigen, die durchspielten. Außer Stefan Kemmerling (hütete dafür gegen Bonn 90 Minuten lang das Gehäuse), dem Dauerverletzten Okan Dikenli und Neuzugang Claas Heinze, der nach Beschwerden am Fuß kurzfristig wieder ins Training einsteigen wird, bekamen alle Borussen ihre Praxis. Die verflachende und weiter vom Wind beeinflusste Partie am Sonntagnachmittag endete letztlich mit einem Unentschieden. Lindenthals Christopher Adamczyk nutzte einen Ballverlust von Weber zum 1:1 (59.).

Aufstellung: Werres – Kraus (59. Borgelt), Daescu, Weber, Szymczewski (46. Ruhrig) – Sambou (46. Alawie), Rubaszewski (64. Kreutzer), Schregel (55. Nock) – Kuhnke, Kruth, Schneider (55. N’Goua)
Tore: 1:0 Kruth (31.), 1:1 Adamczyk (59.)