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„Um in Hohkeppel etwas mitzunehmen, brauchen wir mindestens ein Tor“

Am morgigen Sonntag (14.05., 15:30 Uhr) gastiert die Borussia beim SV Eintracht Hohkeppel. 
Die Gastgeber hatten sich vorgenommen, einen Durchmarsch in die Regionalliga zu machen, müssen sich allerdings für diese Saison mit dem oberen Tabellen-Mittelfeld zufriedengeben. Aktuell verweilen sie mit 38 Zählern auf Platz 6. Der Borussen-Coach sieht Hohkeppel nicht als gewöhnlichen Liga-Neuling: „Hohkeppel ist ein Aufsteiger, aber wiederum auch kein Aufsteiger. Sie sind finanziell sehr gut aufgestellt, mit einer extremen Breite im Kader und einer guten Qualität. Ich finde es nicht schlimm, dass sie in ihrem ersten Jahr Mittelrheinliga nicht direkt um den Aufstieg mitspielen.“ Aufgrund dieser ‚extremen´ Breite hat Trainer Mahmut Temür die Möglichkeit, oft in der Startelf zu rotieren. Häufig gibt es vier oder fünf Wechsel im Vergleich zum vorherigen Spieltag. Das weiß auch Kevin Kruth: „Wer am Sonntag spielen wird, ist fraglich. Die Qualität im Kader ist allerdings so breit, dass das wenig Unterschied macht.“ Der Chef-Coach erwartet eine spielstarke Mannschaft, die in eigenem Ballbesitzt versucht mit wenigen Kontakten zu spielen und vor allem Tiefgang hinter die Kette hat. Kruth weist auf die Offensive der Bergischen hin: „Mit Durgun haben sie einen Spieler, der gute Pässe in die Tiefe spielen kann. Vorne sind Jungs, besonders Tokac und Lo Iacono, die extrem viel Tempo haben.“ Daher ist es für die Borussia wie immer wichtig, auch selbst was nach vorne zu machen. Unser Trainer verlangt von seinem Team, die Räume giftig und grellig zu verteidigen, aber daraus auch Ballbesitz zu generieren und Chancen nach vorne zu erarbeiten. „Um in Hohkeppel etwas mitzunehmen, brauchen wir mindestens ein Tor, eher sogar mehr. Deshalb werden wir den Fokus nicht nur darauf legen, unser Tor zu verteidigen“, sagt der 36-Jährige. Das belegt auch die Statistik: Durchschnittlich schießt Hohkeppel zwei Tore pro Spiel, kassiert hingegen nur 1,7 Gegentreffer pro Match. Aber die Mannschaft von Kruth hat letzte Woche gezeigt, dass sie weiß, wie es geht: „Ich hoffe, dass meine Jungs an die gute Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Wegberg-Beeck anknüpfen. Dann können wir etwas Zählbares aus Hohkeppel mitnehmen.“ 

Für unsere zweite Mannschaft geht es morgen (15 Uhr) zum Derby nach Gereonsweiler. Die Borussen-Zweite ist heiß auf das Match, denn der Aufstieg ist für das Team von Thomas Wiedenbeck und Wolfgang Mittag als Zweitplatzierter noch möglich. „Dafür müssen wir aber erst selbst unsere Hausaufgaben machen und unseren zweiten Tabellenplatz verteidigen“, bremst Mittag die Euphorie.