Namhafter Gegner im Kreispokal

Auf einen sehr namhaften Gegner trifft die Borussia am heutigen Mittwochabend im Kreispokal. Um 19.30 Uhr beginnt das Viertelfinale beim TuS Langerwehe (Kunstrasenplatz „Alte Kirche“, alias „Autoteile Reinartz-Sportpark“, Straße „Rymelsberg“), dem früheren langjährigen Oberligisten und siebenmaligen DFB-Pokal-Teilnehmer, der 1980 sogar Hertha BSC Berlin in diesem Wettbewerb ausschaltete. Nach seinem Bankrott um die Jahrtausendwende herum präsentiert sich der TuS inzwischen wieder als stabiler Bezirksligist, der das Match gegen Freialdenhoven als „Knallerspiel“ betrachtet. „Für uns besteht selten die Gelegenheit gegen die Nummer eins im Kreis anzutreten. Wir haben nichts zu verlieren, sind gespannt auf das Spieltempo der Borussia und ob wir mithalten können“, sagt Langerwehes Coach Sanjin Talic.

Die letzten Berührungspunkte der Freialdenhovener mit einem ambitionierten Bezirksligisten liegen nicht mal eine Woche zurück. In beiden Partien gegen Schwarz-Weiß Düren – bei einem Test in Schlich (6:3) und im Kreis-Champions-Cup (2:3) – fingen sich die Borussen jeweils drei Gegentore. Das zeigte Wilfried Hannes auf, wo er den Hebel anzusetzen hat. „Für uns war das enttäuschende Aus beim Champions-Cup ein Hallo-Wach. Daraus zogen wir unsere Schlüsse“, sieht der Fußballlehrer sein Team für das K.o.-Spiel gewappnet. Bei den verletzten, beziehungsweise angeschlagenen Marcus Weber (Hüfte), Vincenz Borgelt (Adduktoren), Okan Dikenli (Knie) und Oskar Tkacz (Muskelfaserriss) möchte Hannes „nichts riskieren“.

Foto: TuS Langerwehe