Kruskopf sagt nach 15 Jahren „Tschüss“

Während bei den Spielern außer Poongbeom Lee (Südkorea) und den nun offiziell ausscheidenden Takato Fukuhara (Japan) und Haydar Kilic (unbekannt) keine weiteren Abgänge fix sind, geht mit Michael Kruskopf ein Borussen-Urgestein von Bord. Der Co-Trainer hört nach 15 Jahren im Verein auf. „15 Jahre – das ist ein sehr langer Zeitraum im schnelllebigen Fußballgeschäft. Irgendwann ist es genug und dann trennt man sich“, erläutert der 40-Jährige sachlich. „Ich möchte mich für mich selbst verändern und neben dem Beruf einfach mal was Neues machen“, plant Michael eine fußballerische Auszeit.

„Kruse“ blickt zurück auf „schöne, intensive und erfolgreiche Jahre“. Aus seiner Heimatstadt Hamburg kam er 2003 von der Concordia nach Freialdenhoven. Als Spieler absolvierte er mehrere hundert Begegnungen für schwarz-weiß, die meisten als Kapitän, wie 2005 im Freundschaftsmatch gegen die Profis von Borussia Mönchengladbach (Foto links, Platzwahl mit Europameister Christian Ziege). Neben großen Partien in der damaligen Oberliga Nordrhein, wie gegen Fortuna Düsseldorf oder dem legendären 6:4 (0:4-Halbzeitstand) gegen die Mönchengladbacher Zweitvertretung, bezeichnet der Freistoßspezialist die Trainingslager in Erkensruhr und die sechs Siege beim Rurdorfer Sommer-Cup als Highlights seiner aktiven Zeit. „Dazu sind wir im Pokalfinale gegen Wegberg-Beeck 2008 extrem unglücklich an der DFB-Pokal-Qualifikation vorbeigeschrammt“, erinnert sich der zentrale Mittelfeldspieler, der 2012 zum Co-Trainer (Foto, rechts) wurde.

Michael ist jemand, der sich mit der Borussia identifiziert. Zwischenzeitlich unterstützte er auch die Nachwuchsabteilung als Technik-Coach und Trainer der C-Junioren. „In Freialdenhoven habe ich mich immer wohl gefühlt. Ich wurde stets fair und anständig behandelt. Es ist einer der bestgeführtesten Vereine der Region. Dazu habe ich Herrn Imdahl viel zu verdanken“, sagt er.

„In Hamburg sagt man Tschüss, das heißt auf Wiederseh’n“, sang Heidi Kabel. Für den Hanseaten passt dieser Titel: „Ich werde weiter zum Rurdorfer Turnier kommen und hin und wieder mal reinschauen.“

Wir danken Michael sehr herzlich für seinen langjährigen Einsatz! Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute!