4:1 gg. Alfter zum Nachlesen

Am Freitag, den 13. ist der Fluch gebannt! Nach fünf Jahren freuen sich die Borussen über den ersten Sieg gegen den VfL Alfter – und der fiel mit 4:1 auch noch deutlich aus! Nur als die Vorgebirgler in der 55. Minute auf 2:1 verkürzten, war das Phänomen „Angstgegner“ nochmal Thema auf der Tribüne, ehe das von Oskar Tkacz erzwungene Eigentor des VfL (3:1, 60.) für die Vorentscheidung sorgte. Mit einem tollen Solo setzte Tkacz später den umjubelten Schlusspunkt (86.). Bereits in der ersten Halbzeit stellten Philipp Simon (19./Handelfmeter) und Christian Kreutzer per Stand-Kopfball nach Freistoß von Simon (40.) die Weichen für den verdienten Erfolg. Mindestens bis Sonntag rücken die Freialdenhovener in der Tabelle auf den vierten Platz vor. Ein schöner Start ins Wochenende!

vor dem Spiel: Nock springt für Lee in die Anfangself. Dazu tauschen Fadel, der erstmals im Mittelfeld agiert, und Sambou ihre Positionen.

2. Minute: Beide Mannschaften beginnen trotz abendlicher Anstoßzeit hellwach. Den beiden 11ern, Tkacz für Freialdenhoven und Civgin für Alfter, gehören die ersten Strafraumszenen. Sie kommen allerdings nicht zum Schuss.

11. Minute: Die erste gefährliche Situation ist den auf das Mittel der rapiden Gegenzüge setzenden Gästen vorbehalten: Schilling spielt Delijaj das Leder in den Lauf und dieser verzieht ziemlich freistehend nach rechts. Auf der Gegenseite verfehlt Borussias Simon die linke untere Ecke um zwei Meter.

19. Minute – Tor für die Borussia (1:0): Von der rechten Seite bedient, zieht Fadel aus 20 Metern mit links ab. Alfters Verteidiger Senel bekommt das Geschoss bei seinem Drehsprung an den nach oben ausgestreckten Arm. Schiedsrichter Landgraf pfeift den Handelfmeter, welchen Simon hart an die Unterkante der Latte ins Tor nagelt.

23. Minute: Trockener Abschluss von Nock aus 18 Metern. VfL-Keeper Berg begräbt den Ball unter sich.

33. Minute: Alfters Civgin profitiert von einer Unkonzentriertheit im Freialdenhovener Aufbau, bewegt sich von links in den 16-Meter-Raum und prüft Werres gegen dessen Laufrichtung.

40. Minute – Tor für die Borussia (2:0): Nachdem er mehrfach am Trikot gezerrt wurde, erhält Simon mit Recht einen Freistoß an der Grundlinie rechts vom Strafraum, den er selbst ausführt. Ruhrig blockt geschickt Kreutzers Gegenspieler, sodass der Kapitän eine freie Lücke im Getümmel genießt und aus dem Stand in die linke untere Ecke einköpft.

45. Minute: Tkacz und Simon verpassen nach unwiderstehlichen Dribblings über Außen ihre Abnehmer Ruhrig und Kruth in der Mitte.

Halbzeit: Die durchsetzungsfähigeren Freialdenhovener gehen zuversichtlich in die Kabinen. Obwohl die prickelnden Torraumszenen noch an einer Hand abzuzählen sind, entwickelt sich eine muntere Partie, in der Ballverluste auf dem recht rutschigen Rasen gegenseitige, schnelle Vorstöße begünstigen.

51. Minute: Mit der Hacke und blindem Verständnis legt Simon auf Tkacz zurück, dessen Versuch Alfters Kapitän Hoerner soeben blocken kann.

55. Minute – Tor für Alfter (2:1): Gerade als die Hausherren erstmals nach der Pause Druck aufbauen konnten, nutzen die Vorgebirgler den Konter zum Anschlusstreffer. Ein Pass von der linken Seite rollt auf der Strafraumlinie hinüber zu Civgin. Fadel kann nicht mehr eingreifen, als der VfL-Stürmer aus 13 Metern von halbrechts platziert in die linke untere Ecke verwandelt.

57. Minute: Nachdem Simon den Ball nach vorne trug, probiert es Tkacz mit einem Abschluss von links. Alfters Keeper ist noch dran, Kruth leider nicht.

60. Minute – Tor für die Borussia (3:1): Aus dem Zentrum wird Tkacz schön bedient. Von links dringt er in die Gefahrenzone ein. Alfters Rosteck will verhindern, dass der stramme Pass von Tkacz zum vier Meter vor dem Kasten lauernden Kruth gelangt, und grätscht das Leder dabei ins eigene Netz.

67. Minute: Kein Problem für die das Match kontrollierenden Borussen: Der 25-Meter-Strahl von Hergesell nach einem kurz ausgeführten Freistoß fliegt rechts daneben.

76. Minute – Großchance Alfter: Die im Abstiegskampf befindlichen Gäste verstärken ihre Bemühungen nochmal und inszenieren eine ähnliche Situation wie beim 2:1: Spahiu legt rüber zu Civgin, dieser peilt nun das kurze Eck an und vergibt.

81. Minute: Die eingewechselten Lee und Kuhnke geben ab zu Simon, der mit dem linken Fuß aus 17 Metern Torhüter Berg zu einer Flugeinlage zwingt. Die anschließende Ecke von Simon erreicht Daescu mit dem Kopf, doch die Kugel senkt sich erst hinter dem langen Pfosten ab.

86. Minute – Tor für die Borussia (4:1): Ein super Solo von Tkacz! Der Deutsch-Pole schüttelt nach Zuspiel von Sambou seinen Verfolger ab, läuft mit Tempo in den Strafraum, legt nochmal um und dreht den Ball aus ziemlich spitzem Winkel mit der Innenseite und viel Gefühl in die lange Ecke. Unhaltbar für Berg, der mit den Fingerkuppen dran war.

Aufstellung: Werres – Ruhrig (73. Kraus), Daescu, Kreutzer, Sambou – Nock (55. Lee), Takai, Fadel (71. Kuhnke) – Simon, Kruth, Tkacz
Tore: 1:0 Simon (19./Handelfmeter), 2:0 Kreutzer (40.), 2:1 Civgin (55.), 3:1 Rosteck (60./Eigentor), 4:1 Tkacz (86.)
Gelbe Karten: keine
Schiedsrichter: Landgraf (Köln)