Solche Bilder wollen wir heute sehen!

FC Wegberg-Beeck gegen Borussia Freialdenhoven heißt: Die beste Mannschaft des Kreises Heinsberg trifft auf die beste Mannschaft des Kreises Düren. Es verspricht ein „heißes“ Endspiel des Sommercups zu werden, das viele hundert Fußballfans am Sonntagnachmittag (Anstoß 16.00 Uhr) nach Rurdorf locken wird. Zum elften Mal nacheinander (!) steht die Borussia im Endspiel, es ist die 20. Finalteilnahme insgesamt in der 33-jährigen Turnierhistorie. Die Beecker kommen in dieser Statistik nun genau auf die Hälfte (zehntes Finale). In den vergangenen fünf Jahren bildeten ausschließlich die beiden Rivalen das Endspiel des prestigeträchtigen Wettbewerbs. In dieser Zeit endete der „El Clásico“ immer mit einem Sieg für die Beecker.

Sechs Mal in Folge konnte aber bislang nur die Borussia den Cup gewinnen (1999 bis 2004). Am Sonntag wollen die Schwarz-Weißen dafür sorgen, dass dieser Rekord bestehen bleibt. „Wegberg hat kein Abo auf den Titel! Man muss bis auf die Zuschauerplätze spüren, dass wir es unbedingt wollen und unsere Qualität abrufen“, will Co-Trainer Michael Kruskopf auf keinen Fall sehen, dass sich einer der Spieler „klein macht“. Er selbst hat den Pokal der Sparkasse Düren als Aktiver und Freialdenhovener Kapitän einige Male gewonnen, zum ersten Mal 2004 (siehe Foto, Bildmitte mit Sektflasche und Pokal). Solche Bilder wollen die Borussen-Fans auch heute sehen!

Im Rurdorfer Halbfinale bekleckerten sich beide Dauerfinalisten nicht mit Ruhm: Der FC brauchte mit dem Ex-Borussen Mark Szymczewski gegen Germania Kückhoven ein irreguläres Tor, um nach einem 0:2-Rückstand in die Spur zu finden und Freialdenhoven kam beim 4:2 gegen Germania Teveren auch zu selten in Fahrt.

Am heutigen Sonntag werden die Karten neu gemischt. Freialdenhoven kämpft um den elften Titel, Beeck um den achten. Eins ist wegen der unterschiedlichen Ligenzugehörigkeit klar: Den „El Clásico“ gibt es in diesem Jahr höchstwahrscheinlich nur dieses eine Mal in einem Wettbewerb unter freiem Himmel.