Dienstag, 24. Mai 2016 - 23:34 Uhr
Tore kommen auf Kunstrasen / Letzte Siegchance gegen "Großen"

Der neue Kunstrasenplatz an der Ederener Straße erhält am Mittwoch erneut eine markante optische Veränderung. Dann werden die Tore sowie die Trainerbänke geliefert und installiert. Der einzig ausstehende Punkt bis zur Fertigmeldung der gesamten Baumaßnahmen bleibt dann nur noch die Befestigung des angrenzenden Parkplatzes.

Am Sonntag steht für unsere 1. Mannschaft die letzte Auswärtspartie der Mittelrheinliga-Saison an. Da der viertplatzierte TSC Euskirchen seine letzte Aufgabe gegen Viktoria Arnoldsweiler erfüllte (3:2), fährt die Borussia als Fünfter zum Tabellenzweiten VfL Alfter (15.00 Uhr, Waldstadion). "Mit dem 3:1 gegen Eilendorf haben wir uns die Chance erhalten, im Tableau nochmals hochzurutschen. Das wird aber höchstwahrscheinlich nur gehen, wenn wir in Alfter gewinnen. Nach hinten haben wir in der Tabelle etwas Luft, deswegen werden wir ins Risiko gehen und alles versuchen", kündigt Freialdenhovens Trainer Wilfried Hannes eine offensive Aufstellung für das Gastspiel in der Gemeinde westlich von Bonn an.

Die Erinnerungen an das sehr spannende Hinspiel sind noch frisch. Dieses fand wegen mehrfacher Absagen der ursprünglich angesetzten Termine erst vor rund drei Wochen statt. "Bei dem 1:1 hatten wir Vorteile. Da ist noch eine Rechnung offen", meint Angreifer Kelly Ajuya. Doch eine ganz andere Bilanz wurmt die Borussen viel mehr: Als Fünfter gewannen sie bisher gegen keine der vor ihnen liegenden Mannschaften. Gegen Meister und Aufsteiger Bonn (2:2), Euskirchen (1:1) und eben gegen Alfter (1:1) erreichten die Schwarz-Weißen zumindest ein Unentschieden, die bereits ausgetragenen Rückspiele gingen aber allesamt verloren und gegen Bergisch Gladbach zog die Borussia ohnehin zweimal den Kürzeren. "Das ist ein Thema in unserem Team", versichert Ajuya. "Ganz klar: Wir wollen endlich gegen einen Oberen gewinnen. Gegen Alfter zuhause war es sehr knapp. Mit noch besserer Zweikampfführung können wir es diesmal zu drei Punkten schaffen", glaubt der Stürmer an die letzte Chance, die Statistik in dieser Saison noch zu durchbrechen.

Der Bus fährt um 12.30 Uhr am Kirmesplatz ab.
Die Adresse lautet:
Strangheidgesweg 100, 53347 Alfter



Sonntag, 22. Mai 2016 - 19:12 Uhr
Philipp Simons Doppelpack bedeutet Eilendorfs Abstieg

Die Borussia erfüllte sich das gesteckte Ziel von drei Punkten gegen den SV Eilendorf. Mit dem 3:1 festigte Freialdenhoven den fünften Tabellenplatz, während die Aachener nun als erster Absteiger feststehen. Zwar wusste Trainer Achim Rodtheut im Vorfeld, dass der Klassenerhalt realistisch nicht mehr zu machen war. Im Stadion an der Ederener Straße spürte man von Resignation bei den Gästen jedoch nichts. Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der die Borussen die erste Gelegenheit verzeichneten: Yannick Kuhnkes Schuss vom linken Eck des 16-Meter-Raumes wehrte der SVE-Schlussmann ab (11.). Die Hausherren leiteten den Ball zielgerichtet, allerdings manchmal zu steil durch die gegnerischen Gassen. Außerdem zogen sie ein vielseitiges Spiel über die Außen auf wie in der 14. Minute, als Mark Szymczewski sich an der Grundlinie durchsetzte, sein strammer Pass von Kuhnke aber nicht aufs Tor gebracht werden konnte. Direkt im Anschluss verfehlte Pascal Schneider knapp (15.).

Die große Fangemeinde aus der Kaiserstadt aktivierte ab der 20. Minute öfter ihre mitgebrachten Kuhglocken und Tröten: Erst klärte Alexandru Daescu einen für Alirazaq Gitimu gedachten Freistoß energisch per Kopf (20.), dann zischte der Distanzversuch von Lukas Klein-Brömlage abgefälscht am linken Pfosten vorbei (32.). Der gleiche Akteur zog nach der folgenden Ecke aus spitzem Winkel ab und Keeper Ivica Ljubicic lenkte den Ball mit dem Fuß an die Latte des Freialdenhovener Gehäuses (33.). Allgemein aber besaß die Borussia die größeren Feldanteile und zeigte gelungene Kombinationen. In der gegnerischen Hälfte festsetzen konnte sie sich jedoch nicht, da Eilendorf früh attackierte und über einen beherzten Fight weitere Mittelrheinliga-Punkte im Visier hatte.

Eine auf zwei Positionen veränderte Elf entsandte Borussen-Trainer Wilfried Hannes in die verregnete zweite Halbzeit: Kelly Ajuya ersetzte Schneider im Sturmzentrum, dazu sollte Toshimasa Tsuzuku (für Daescu) Druck über den linken Flügel machen. "Wir fingen gut an, kamen speziell über die Außen vor, aber in der Mitte stand kein Abnehmer bereit. Das wollten wir ändern und dazu offensiver agieren, denn wir hatten hinten schlicht zu viele Spieler. Es ging darum, die Begegnung mehr dominieren zu können", erläuterte Hannes. Freialdenhoven blieb die bestimmendere Mannschaft, Eilendorf engte die Kreise allerdings stets aufmerksam ein und versuchte die eigenen zwei schnellen Spitzen in Position zu bringen. Vor den Toren gab es im zweiten Abschnitt zunächst nicht viel zu bestaunen. Nachdem der von Gerard Sambou und Kuhnke freigespielte Philipp Simon die Kugel im Duell mit dem Aachener Torhüter aus kurzer Distanz über die Latte schoss (63.), entschädigten aber die rassigen letzten 20 Minuten und ein wunderschönes 1:0 die beim ungemütlichen Wetter ausharrenden Zuschauer: Simons eleganten Chip-Pass vollstreckte Kuhnke mit gekonnter Direktabnahme aus 14 Metern (69.). Unmittelbar zuvor hatte Eilendorfs Christoph Ploch eine große Chance auf dem Schlappen, bei der Ljubicic schnell abtauchte (68.). "Wenn da das 0:1 fällt, sieht das Spiel möglicherweise anders aus", rechnete Ajuya damit, dass sich die Gäste verbarrikadiert hätten.

Die Kaiserstädter ließen aber auch so nicht locker. Sulayman Dawodu erwischte von der Strafraumgrenze den Pfosten (75.), zwei Minuten danach drehte er nach Plochs Zuspiel ein und vollendete unten links. "Nach dem 1:1 zeigten wir, dass wir unbedingt gewinnen wollten und legten noch einen Zahn zu", äußerte Hannes Zufriedenheit. Denn nur drei Minuten später holten sich die Freialdenhovener die Führung zurück: Ajuya schickte Kuhnke auf die Reise, der den Ball durch eine Grätsche verlor. Das Leder rollte Simon vor die Füße. Locker schob der 22-Jährige ein (80.). In der Schlussminute legte Simon noch einen drauf: Sein 26-Meter-Geschoss markierte mit leichter Unterstützung des Innenpfostens den 3:1-Endstand. Diesen Treffer bereitete Ajuya vor, der bilanzierte: "Es lief eigentlich ganz wie gedacht. Wir waren das technisch, spielerisch bessere Team, Eilendorf wollte über den Kampf kommen. Es blieb eine unangenehme Aufgabe." Keine Spaziergänge erwarten die Schwarz-Weißen auch in den letzten zwei Saisonpartien: Am Sonntag geht es zum Tabellenzweiten VfL Alfter, eine Woche später kommt die Spvg Wesseling-Urfeld an die Ederener Straße, die eventuell dann noch im Abstiegskampf steckt.

Borussia: Ljubicic - Ebisu, Kreutzer, Wiersberg, Dikenli - Daescu (46. Tsuzuku), Sambou - Szymczewski, Simon, Kuhnke (84. Jansen) - Schneider (46. Ajuya)
Tore: 1:0 Kuhnke (69.), 1:1 Dawodu (77.), 2:1 Simon (80.), 3:1 Simon (90.)


Samstag, 21. Mai 2016 - 09:40 Uhr
Ballfangzaun steht, Aufstellung gegen Eilendorf noch nicht

Anders als die fertige Zaunanlage und die das Spielfeld umgebenden Stangen auf dem neuen Kunstrasenplatz ist das Gerüst für die Mannschaftsaufstellung zum Lokalduell am Sonntag zuhause gegen den SV Eilendorf (Anstoß 15.00 Uhr, Stadion an der Ederener Straße) noch nicht fertig. Fabian Jopek fällt definitiv aus. Die Einsätze von Julian Wiersberg und Kelly Ajuya wackeln. Okan Dikenli und Gerard Sambou sind dagegen wieder dabei. Erfreulicherweise nahm Ryo Suzuki in dieser Woche stellenweise wieder am Training mit der Mannschaft teil. Ein Einsatz dürfte für Freialdenhovens besten Torjäger aber wahrscheinlich noch zu früh kommen.

Der Japaner erzielte das einzige Tor im Hinspiel gegen Eilendorf. Das knappe Resultat sollte eine deutliche Warnung für die Borussen sein, sich nicht vom letzten Tabellenplatz der Elf von Trainer Achim Rodtheut blenden zu lassen. Eilendorf macht das im Fußball oft zitierte "schwierige zweite Jahr" der Ligazugehörigkeit durch. Mit Rang acht sortierten sich die Aachener in der Vorsaison sogar unmittelbar vor der Borussia ein. Aktuell bestehen für den SV nach dem 0:2 gegen Friesdorf nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt, der bei noch zu absolvierenden drei Spielen acht Zähler entfernt liegt. "Gerade deswegen könnten sie auch ohne Druck aufspielen. Wir sollten uns einfach darauf konzentrieren, selbst eine gute Partie zu machen", empfiehlt Torhüter Ivica Ljubicic.

Nach einem Punkt aus den drei Duellen gegen das Top-Trio der Liga (den sicheren Aufsteiger Bonn, Alfter und zuletzt Bergisch Gladbach) sind in der Tabelle auch nach vorne hin noch Schritte möglich. Freialdenhovens fünfter Platz ist inzwischen aber auch in Reichweite von Herkenrath und Kreisrivale Arnoldsweiler. Daher wird unsere Mannschaft auf den Heimerfolg drängen. "Den fünften Platz verteidigen und auf eine bessere Platzierung schielen wäre nach letztem Jahr mit Rang neun unter dem Strich sehr erfreulich", sagt Schatzmeister Frank Fietkau in der neuen Ausgabe des "Borussen Echos". Das Vereins- und Stadionmagazin ist wie immer kostenlos an den Kassen und der Cafeteria erhältlich und beinhaltet neben interessanten Meldungen in den üblichen Rubriken sowie aktuellen Statistiken diesmal unter anderem auch eine Erläuterung der Auf- und Abstiegssituation in die Mittelrheinliga hinein sowie einen Bericht zu einem internationalen Nachwuchsturnier, das unsere F-Jugend am vergangenen Wochenende in Leverkusen absolvierte.



Freitag, 20. Mai 2016 - 11:02 Uhr
Kunstrasen: Bau des Ballfangzauns läuft

Der neue Kunstrasenplatz selbst wurde am vergangenen Wochenende vollständig fertiggestellt. Die zahlreichen Arbeiter mit ihren Spezialgeräten und drei Fahrzeugen nutzten das sehr gute Wetter vor den Pfingsttagen zu diesem großen Schritt. Seit Dienstag werden die Errichtungen des Ballfangzauns und der das Spielfeld umrandenden Stangen vorangetrieben. Im Anschluss folgt noch die Befestigung des angrenzenden Parkplatzes.

Es ist ein hervorragendes Bild, gerade wenn man unsere Sportanlage noch mit dem alten Aschenplatz kannte. Genießen Sie den völlig neuen Anblick des Nebenplatzes im Stadion an der Ederener Straße - beim Heimspiel der 1. Mannschaft am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr gegen den SV Eilendorf.


Dienstag, 17. Mai 2016 - 23:55 Uhr
Borussia gratuliert dem Bonner SC! / Jürgen Kohler neuer Alfter-Trainer

Mit dem späten 1:1-Ausgleichstor bei der Spvg Wesseling-Urfeld holte der Bonner SC am Pfingstmontag den noch fehlenden Punkt zum Aufstieg. Der einzig verbliebene Widersacher der Bundesstädter, der ebenfalls die umfangreichen Lizenzunterlagen für die 4. Liga einreichte, war Borussias letzter Gegner SV Bergisch Gladbach. Mit ihren nun zehn Punkten Vorsprung vor den letzten drei Spieltagen können die Rheinlöwen auch rechnerisch nicht mehr eingeholt werden. Die Borussia gratuliert dem Verein Bonner SC, seiner Mannschaft und Trainer Daniel Zillken ganz herzlich zum verdienten Aufstieg und wünscht viel Erfolg in der Regionalliga West!

In Bonns westlicher Nachbargemeinde Alfter macht der VfL derzeit bundesweite Schlagzeilen. Der Verein bestätigte, dass Jürgen Kohler zur kommenden Saison als neuer Trainer zugesagt hat. Der Weltmeister von 1990 unterschrieb für ein Jahr und wird somit in der nächsten Spielzeit auch in Freialdenhoven zu Gast sein.


Montag, 16. Mai 2016 - 19:05 Uhr
Bergisch Gladbach effizienter als gebeutelte Borussen

Die vielen Optionen, die Wilfried Hannes Variationsmöglichkeiten für die Heimbegegnung gegen den SV Bergisch Gladbach eröffnen sollten, hatten sich vor und während des Aufwärmens erledigt: Gerard Sambou meldete sich wegen Magen-Darm-Beschwerden bei Freialdenhovens Trainer ab, Okan Dikenli (nach Bluterguss im Training) und besonders kurzfristig Kelly Ajuya (Knie- und Knöchelschmerzen) mussten beim Aufwärmen passen. "Durch Kellys Ausfall fehlte vorne die Wucht", bedauerte Hannes später.

Den beidseitigen Respekt im Duell gegen einen direkten Konkurrenten merkte man den Teams zu Beginn an. In den entscheidenden Aktionsräumen passierte bis auf Philipp Simons zu lang geratenen Chip auf den für Ajuya in die Elf gerückten Toshimasa Tzusuku wenig (10.). Bergisch Gladbach wollte die Initiative übernehmen und das Mittelfeld mit gelungenen Kombinationen überbrücken; wie vor Ajet Shabanis 18-Meter-Abschluss, den Torhüter Ivica Ljubicic entschärfte (20.). Die Borussia wurde ihrerseits gefährlich mit zwei Eckbällen von Pascal Schneider: Den ersten köpfte der am langen Pfosten freistehende Wolfgang Nock daneben (24.), der zweite tropfte direkt auf die Latte und Julian Wiersberg kam nicht an den Abpraller heran (32.).

Einen Vorstoß von Yannick Kuhnke fing die Verteidigung des Tabellendritten zwei Minuten danach ab. Der Versuch, den schnellen Gegenzug der Bergischen an der Mittellinie zu stoppen, misslang, die Abwehr zog sich zu stark zurück und gab dem über 30 Meter durchstartenden Shabani Freiraum für seinen Schuss aus 20 Metern, bei dem Ljubicic bereits auf dem Weg in die andere Ecke war – 0:1 (34.). Keinesfalls plangemäß ereignete sich auch der Zusammenstoß zwischen Schneider und Fabian Jopek. Letzterer musste raus und im Krankenhaus näher untersucht werden. "Es kam personell Einiges zusammen. Gerade in Anbetracht der zahlreichen kurzfristigen Widrigkeiten bin ich mit dem Auftritt sehr zufrieden", sah Hannes seine Mannschaft gar aktiver aus der Kabine schreiten. Für Simon geriet der Winkel nach explosivem Antritt zu spitz, sodass der SV-Keeper parieren konnte (50.). Drei Minuten später bediente Alexandru Daescu den omnipräsenten Simon, doch der Ball versprang in aussichtsreicher Position und wurde für ihn und den mitgelaufenen Schneider unerreichbar. Dafür fand Simon mit seinem unmittelbar vor der Cafeteria ausgeführten Freistoß Daescu, dessen Kopfball mit Rücken zum Tor abgefälscht im Netz landete (61.).

Kurz gewannen die Zuschauer im Stadion an der Ederener Straße das Gefühl, dass mit dem Aufwind des Ausgleichs vielleicht noch mehr drin wäre. "Wir hatten allgemein das Chancenplus, brauchen aber leider zu viele Gelegenheiten", sprach Hannes nicht zum ersten Mal die ausbaufähige Effizienz an. Dagegen münzte Bergisch Gladbach seinen ersten echten Vorstoß in der zweiten Hälfte gleich zur erneuten Führung um: Yannick Albrecht entwischte seinen Bewachern und verwandelte das Zuspiel von Claudio Heider aus sechs Metern in der langen Ecke (65.). Die postwendende Antwort in Form von Daescus 27-Meter-Strahl knallte ans Gebälk (67.). Ihren Offensivdrang steigerten die Borussen, während sie zugleich auf die zügigen Konter der Gäste wie den von Karol Solciansky (79.) aufpassen mussten. Die Freialdenhovener versuchten fast alles, beorderten Christian Kreutzer in den Angriff, aber Bergisch Gladbach schloss die Räume gut und den Schwarz-Weißen unterliefen zu häufig Fehler, um dauerhaft Druck aufzubauen oder die SV-Abwehr auszuhebeln. Eine richtige Ausgleichschance gab es nicht mehr.

"Wir waren nicht das schlechtere Team. Die Jungs fighteten, stemmten sich gegen die Niederlage und das in der veränderten Besetzung", unterstrich Hannes die spezielle Problematik am Pfingstmontag, nachdem Wiersberg in der 80. Minute zusätzlich noch verletzt ausschied und Dikenli, der nur für den Notfall auf der Bank Platz nahm, wegen keiner weiteren Alternative einsprang. "Diejenigen, die in Sachen Einsatzminuten öfter mal zurückstecken, machten ihre Sache ordentlich", sagte Hannes. Auch wenn die Einstellung und das Bemühen in der Tat keinen Vorwurf zulassen, kann die Borussia die in Spielerkreisen angepeilte Vizemeisterschaft hinter dem nun als Aufsteiger feststehenden Bonner SC praktisch abschreiben, da der Vorsprung des Tabellenzweiten VfL Alfter auf sieben Punkte bei drei ausstehenden Partien anwuchs. Trotzdem absolviert die Mannschaft, die letzten Sommer noch Neunter wurde, eine gute Saison! Sie wird sich auch jetzt weiter anstrengen, um den fünften Rang zu verteidigen und nach den greifbaren, höheren Platzierungen streben.

Borussia: Ljubicic - Jopek (43. Szymczewski), Kreutzer, Wiersberg (80. Dikenli), Ebisu - Nock (69. Jansen), Daescu - Kuhnke, Simon, Tsuzuku - Schneider
Tore: 0:1 Shabani (34.), 1:1 Daescu (61.), 1:2 Albrecht (65.)



Sonntag, 15. Mai 2016 - 10:36 Uhr
In der Offensive hat Hannes viele Optionen

Am Pfingstmontag ab 15.00 Uhr kommt es nach dem 1:1 gegen den VfL Alfter vor eineinhalb Wochen zu einem weiteren Spitzenduell im Stadion an der Ederener Straße zwischen zwei Mannschaften, die um die Vizemeisterschaft in der Mittelrheinliga mitmischen. Zum aktuell Fünften Freialdenhoven reist der zwei Punkte mehr aufweisende drittplatzierte SV Bergisch Gladbach.

Die Gäste aus der Kreisstadt beantragten die Regionalliga-Lizenz und können rechnerisch noch aufsteigen. Dafür müsste Bergisch Gladbach allerdings jedes der ausstehenden vier Saisonspiele gewinnen und der Tabellenführer Bonner SC müsste jede Partie verlieren. SV-Coach Thomas Zdebel beschäftigt sich lieber mit realistischeren Themen. In Freialdenhoven möchte der frühere Bundesliga-Profi (u. a. VfL Bochum) den dritten Rang bestätigen. Unsicher ist, ob er dabei auf Außenverteidiger Jonas Hergesell zurückgreifen kann.

Auf der gleichen Position steht bei der Borussia ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Okan Dikenli, der mit einem Bluterguss aus einem Zweikampf im Training hervorging. Dafür bieten sich Trainer Wilfried Hannes in der Offensive viele Möglichkeiten. Yannick Kuhnke und allen voran Philipp Simon sind in guter Form, Mark Szymczewski ist wieder an Bord und Gerard Sambou wurde in der Rückrunde auch schon des Öfteren weiter vorne eingesetzt. Bei der Aufstellung wird Einiges davon abhängen, wen Hannes in vorderster Spitze vorzieht: Den agileren Pascal Schneider, der auch das Flügelspiel ankurbeln kann, oder den kopfballstärkeren Kelly Ajuya, der zuletzt drei Tore zum höchsten Saisonsieg beim TSV Germania Windeck (5:1) beisteuerte.

In der Öffentlichkeit musste der Routinier teils heftige Kritik ertragen nach seinem Fehlschuss aus kürzester Distanz beim TSC Euskirchen, der in der Partie die Führung bedeutet hätte. Kapitän Christian Kreutzer verteidigte Ajuya danach: "Das kann auch mal passieren. Man muss erkennen, wie viel er für die Mannschaft arbeitet." Kreutzer sind Erinnerungen an das Hinspiel gegen Bergisch Gladbach nach wie vor präsent. Während er wegen einer Verletzung abseits des Spielfeldes behandelt wurde, erzielten die Bergischen den 2:1-Siegtreffer in einem knappen Spiel. Am Pfingstmontag erwartet Hannes ebenso geringe Unterschiede: "Der SV hat eine überragende Hinrunde gespielt und war auch zuletzt mit seinem starken Angriff gut drauf", verweist er auf die kürzlichen zwei 4:0-Siege Bergisch Gladbachs gegen Windeck und den SV Eilendorf. "Wir haben nur noch ein Auswärtsspiel, dürfen dreimal zuhause ran und wollen in der Tabelle so hoch wie möglich. Eine Begegnung gegen einen direkten Konkurrenten auf eigenem Platz ist da besonders wichtig", weiß der Trainer.


Samstag, 14. Mai 2016 - 10:08 Uhr
Kunstrasenbau: Aktueller Stand - Es ist schon grün!

Beinahe in Unglauben verfielen die Funktionäre und Spieler der Borussia, als sie am Freitagabend zur Ederener Straße kamen. Im Rekordtempo verlegte die für den Kunstrasenbau beauftragte Fachfirma an nur zwei Tagen die gesamte Spielfläche! Mit vielen Mitarbeitern, Spezialgeräten und drei Fahrzeugen nutzten sie das sehr gute Wetter zu diesem beeindruckenden Baufortschritt.

Viele staunende Gesichter genossen begeistert das neue Gesicht des Nebenplatzes. Sogar die Spielfeldmarkierung war schon fertiggestellt, sodass man sich bestens vorstellen kann, welch hervorragende Bedingungen die Jugendmannschaften und die Mittelrheinliga-Kicker der Borussia künftig nutzen dürfen.

Nun folgen noch einzelne Arbeitsschritte wie das Streuen von Sand und Granulat. Anschließend werden die Stangen zur Umrandung des Kunstrasens und die Ballfangzäune errichtet sowie die Befestigung des angrenzenden Parkplatzes vorangetrieben.

Ein Riesenschritt ist aber bereits gemacht. Kommen Sie am Pfingstmontag, 16. Mai, zum Heimspiel der 1. Mannschaft gegen den SV Bergisch Gladbach (15.00 Uhr) und werden Sie Zeuge des völlig neuen Anblicks im Stadion an der
Ederener Straße!


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